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  Zu den Autoren
Ausgabe 6
 
 
 Ibrahima Diagne, Dr. phil., Jahrgang 1967. Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Cheikh Anta Diop (UCAD) in Dakar (Senegal). Im Jahre 1993 Stipendiat der Landesregierung Steiermark (Österreich) an der Karl-Franzens Universität in Graz (Magisterarbeit). Nach einer pädagogischen Ausbildung an der „École Normale Supérieure“ in Dakar (1995) Lehrtätigkeit an einigen senegalesischen Sekundarschulen. 2000-2001 DAAD-Stipendiat im DFGGraduiertenkolleg Interkulturelle Kommunikation in kulturwissenschaftlicher Perspektive an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken). Promotion im Jahre 2003 an der UCAD mit einer Dissertation zum Thema Les études africaines et le public allemand. Analyse interdiscursive des transferts culturels et des formes de perception de l´Afrique dans le contexte germano-africain de l´entre-deux-guerres (1919-1945). Zur Zeit Assistenzprofessor für deutsche Literatur und Landeskunde am Département de Langues et Civilisations Germaniques der UCAD.
Forschungsschwerpunkte : Interkulturelle Kommunikation, Wissens- und Kulturtransfer (Afrika/ Deutschland) im kolonialen und postkolonialen Kontext. Seit 2009 Arbeit am Habilitationsthema: Biographie und Interkulturalität im Einwanderungsprozess. Literarische Deutungsmuster schwarzafrikanischer Emigrationserfahrung in Deutschland (1980-2008).


Dirk Göttsche, Professor of German an der University of Nottingham (Großbritannien);
Promotion Münster 1986 (Die Produktivität der Sprachkrise in der modernen Prosa, 1987), Habilitation Münster 1999 (Zeit im Roman. Literarische Zeitreflexion und die Geschichte des Zeitromans im späten 18. und im 19. Jahrhundert, 2001); Buch- und Aufsatzpublikationen u.a. zu Wilhelm Raabe (Zeitreflexion und Zeitkritik im Werk Wilhelm Raabes, 2000; Vize-Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft), Ingeborg Bachmann (Mithg. der Editionen des Todesarten-Projekts, 1995; der Kritischen Schriften, 2005; des Bachmann-Handbuchs, 2003), zur Kleinen Prosa (Kleine Prosa in Moderne und Gegenwart, 2006) und zur interkulturellen bzw. postkolonialen Literaturwissenschaft (Mithg. Interkulturelle Texturen. Afrika und Deutschland im Reflexionsmedium der Literatur, 2003).


Albert Gouaffo, Prof. Dr. phil., Jahrgang 1965. Studium der deutschen Literatur und Sprache, Wirtschaftwissenschaften sowie Interkulturellen Kommunikation (Schwerpunkt Deutschland/Afrika) an der Universität Yaoundé in Kamerun, der Universität Hannover und der Universität des Saarlandes. Promotion 1998 in Saarbrücken. Habilitation 2006 zum Thema Wissens- und Kulturtransfer im kolonialen Kontext. Das Beispiel Kamerun-Deutschland (1884-1919). Zurzeit Professor für deutsche Literatur und Landeskunde am Département de Langues Etrangères Appliquées (LEA) der Philosophischen Fakultät der Universität Dschang in Westkamerun. Arbeits- und Forschungsgebiete: Deutsche Geschichte und Literatur des Kaiserreichs und der Nachkriegszeit, Interkulturelle Landeskunde- und Literaturvermittlung,. Wissens- und Kulturtransfer Afrika-Deutschland im kolonialen Kontext.


Florentin Saha Kamta, M.A., Doktorand, geboren 1979 in Balépo (Westkamerun), promoviert unter der Betreuung von Prof. Dr. Hofmann an der Universität Paderborn zum Thema Afrodeutsche und afrodeutsche Literatur. Er ist Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft der gleichen Universität. Nach seinem Lehramtstudium auf Deutsch als Fremdsprache an der „Ecole Normale Supérieure de Yaoundé“ studierte er deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an den Universitäten Yaoundé und Hannover. 2006 schließt er sein Magisterstudium ab mit einer Arbeit zum Thema Erinnerung und Identität. Eine Untersuchung zu Peter Schneiders Erzählung ‚Der Mauerspringer’.


Natasha A. Kelly Die gebürtige Londonerin mit jamaikanischen Wurzeln lebt seit dem zehnten Lebensjahr in Deutschland, wo sie 1994 das Abitur, 1998 eine Ausbilddung zur Fremdssprachenkorrespondentin und Wirtschaftsassistentin und 2005 den Magisterabschluss in Kommunikationswissenschaften erzielte. Derzeit promoviert die Autorin über Afroism. Zur Situation einer ethnischen Minderheit in Deutschland und ist Herausgeberin von „X, das Magazin für AfroKultur“ an der Universität Münster und ist als Journalistin und Dozentin tätig.


Constant KPAO SARE, Dr. phil., Jahrgang 1974. Studium der deutschen Literatur und Sprache an der „Université Nationale du Bénin“, Universität des Saarlandes (Deutschland) und „Université Paul- Verlaine“ in Metz (Frankreich) sowie der Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (Deutschland). Promotion in Germanistik (Metz 2006). Zurzeit Dozent für deutsche Literatur am „Département d’Etudes Germaniques“ (DEG) der Philosophischen Fakultät der Universität Abomey-Calavi in Benin. Arbeits- und Forschungsgebiete: Deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Gegenwartsliteratur, Deutsche Präsenz im kolonialen und postkolonialen Afrika, Migration gestern und heute, Vergangenheitsbewältigung in der Literatur. Buchpublikation: Carl Peters et l’Afrique. Un mythe dans l’opinion publique, la littérature et la propagande politique en Allemagne. Hamburg 2006.


Hyacinthe Ondoa, Dr. phil., geboren 1972 in Man-Menyi (Kamerun). Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaften an der „Université de Yaoundé I“ und der FU Berlin. 2005: Promotion an der Universität Leipzig. Assistent an der „Université de Yaoundé I (Département de Langues, Littératures et Civilisations Germaniques)“. Veröffentlichungen : Literatur und politische Imagination: Zur Konstruktion der ostdeutschen Identität in der DDR-Erzählliteratur vor und nach der Wende. Leipzig 2005; Identität und interkulturelle Beziehungen. Leipzig 2005.


Mensah Wekenon Tokponto, Dr. phil., geboren 1967 in Kinta (Abomey) / Benin. Studium der Germanistik an der Deutschabteilung der Universität Abomey-Calavi. 1995 „Maîtrise d´Allemand“ mit einer Arbeit über Beninische Realitäten in der Sicht deutschsprachiger Reiseberichte von 1943 bis 1990. 2002 Promotion zum Dr. phil. mit einem DAADStipendium an der Universität Bielefeld mit der Dissertation Deutschbeninische Märchenforschung am Beispiel von Märchen in der Fon-Sprache mit phonetischer Transkription, Darstellung der Hauptfiguren und Themenvergleich, Frankfurt a. M. 2003. Märchenforscher, Märchenerzähler und Autor von Mein Märchen springt hin und her. 2. Auflage Tübingen 2008 und Fliegende Märchen, Volksmärchen aus Benin in Zusammenarbeit mit Adelheid Hahmann, Halle an der Saale, 2005. Seit 2005 Professeur Assistant am 174 „Département d‘Etudes Germaniques à la Faculté des Lettres, Arts et Sciences Humaines“ der Universität Abomey-Calavi in Benin.


Dotsé Yigbe (Jahrgang 1966) studierte Germanistik an der „Université du Bénin“ (Lomé) Romanistik, Allgemeine und Vergleichende Literatur sowie Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth. Von 1993 bis 1996 war er Mitglied des Bayreuther Graduiertenkollegs Interkulturelle Beziehungen in Afrika. 1996 promovierte er in Komparatistik über Fetischismus als Alterität in der Kolonialliteratur über Togo. Seit Oktober 1997 ist er Dozent an der Deutschabteilung der „Université de Lomé“ und Honorarlehrer am Goethe-Institut Lomé.
Er hat ein Buch und zahlreiche Artikel zur deutschen Kolonial- und Missionarsliteratur über Togo sowie zur frankophonen Literatur publiziert.
Zur Zeit arbeitet er an einem Forschungsvorhaben über Deutsche Missionarsliteratur und ihre Nachwirkung in den Literaturen von Togo und Ghana.